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Backen mit Hanf: Mehl oder Proteinpulver?

Du willst mit Hanf backen, hast aber statt Hanfmehl ein Proteinpulver im Schrank? Die beiden können ähnlich aussehen.

Backen mit Hanf: Mehl oder Proteinpulver?

Du willst mit Hanf backen, hast aber statt Hanfmehl ein Proteinpulver im Schrank? Die beiden können ähnlich aussehen. Ob der Austausch gut klappt, hängt davon ab, was in der Packung steckt.

Ähnliche Herkunft, unterschiedliche Mischung

Nach dem Pressen von Hanföl bleibt ein fester Rest der Samen übrig. Daraus werden durch Mahlen und Sieben unter anderem Hanfmehl und Proteinpulver hergestellt. Je nach Verarbeitung unterscheiden sich ihre Anteile an Eiweiß, Fett und Ballaststoffen.

Die Namen allein trennen die Produkte nicht immer klar. Deshalb lohnt ein Blick auf die Nährwerttabelle und die Zutaten. Ein neutrales Pulver ist zum Backen etwas anderes als eines mit Vanillegeschmack oder Süßungsmitteln.

Im Teig kommt es auf die Mischung an

Mehr Eiweiß bedeutet nicht automatisch ein besseres Brot. Hanfmehl verhält sich anders als Weizenmehl und bringt nicht dessen Gluten mit. Tausche deshalb nicht einfach das ganze Mehl eines Brotrezepts aus.

Am leichtesten ist ein Rezept, das schon einen kleinen Hanfanteil vorsieht. Wenn du diesen mit deinem vorhandenen Pulver ersetzen möchtest, fang mit einer kleinen Backmenge an. Gib bei Bedarf etwas Flüssigkeit dazu, bis sich der Teig gut verarbeiten lässt.

Was dir schmeckt, darf bleiben

Lass das Gebäck abkühlen, bevor du entscheidest, wie dir die Mischung gefällt. Lässt es sich gut schneiden? Magst du den Geschmack? Krümelt es stärker als gewünscht? Beim nächsten Mal kannst du die Hanfmenge daran anpassen.

Rohen Mehlteig nicht naschen und das Gebäck gut durchbacken. Für den ersten Versuch sind einfache Cracker oder kleine Pfannkuchen überschaubarer als gleich ein großes Brot.