Auf beiden Flaschen ist ein Hanfblatt, beide heißen irgendwie Hanföl – da kann man schon durcheinanderkommen.

Auf beiden Flaschen ist ein Hanfblatt, beide heißen irgendwie Hanföl – da kann man schon durcheinanderkommen. Für dein Salatdressing suchst du Hanfsamenöl. CBD-Öl ist etwas anderes.
Hanfsamenöl wird aus den Samen gepresst. Als Speiseöl passt es zu Salaten, Dips oder zum Abschmecken am Tisch. Auf einer italienischen Packung findest du dafür den Namen „olio di semi di canapa“.
Schau neben dem Namen auch auf die vorgesehene Verwendung. Ein Öl für die Haut gehört natürlich nicht ins Essen, selbst wenn die Flasche ganz ähnlich aussieht.

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol. In einem CBD-Öl wird es zusammen mit einem Trägeröl angeboten. Dieses Trägeröl kann wiederum Hanfsamenöl sein – daher kommt ein Teil der Verwechslung.
Trotzdem wird aus der Mischung kein gewöhnliches Küchenöl. Umgekehrt bedeutet ein Hanfblatt auf einer Flasche Speiseöl nicht, dass CBD zugesetzt wurde. Die Zutaten und die Beschreibung auf der Rückseite sagen dir mehr als das Bild vorne.
Fehlt beim Onlinekauf ein lesbares Etikett, frag nach einem Foto. So lässt sich meist schnell klären, welches Produkt gemeint ist. Für ein Dressing brauchst du jedenfalls kein CBD: Ein ausdrücklich als Lebensmittel angebotenes Hanfsamenöl ist die richtige Richtung.
Bei Fragen zur Einnahme von CBD oder zu Medikamenten helfen dir Arzt oder Apotheker weiter. Das ist eine andere Frage als die Wahl eines Öls für deinen nächsten Salat.